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DieWrmak war ein Frachtschiff, das 1966 vor der Küste von Lido di Venezia aufgrund widriger Wetterbedingungen sank. Das Schiff kippte während eines Sturms um, was zu einer abnormalen Bewegung der Ladung führte. Der Rumpf liegt in einer Tiefe von etwa -15m.

Die Wrmak war ein Frachtschiff, das 1966 vor der Küste von Lido di Venezia aufgrund widriger Wetterbedingungen sank.

Das Schiff kippte während eines Sturms um, was zu einer abnormalen Bewegung der Ladung führte. Der Rumpf liegt in einer Tiefe von etwa -15m.  

Tauchen an den Wracks vor den Hafeneinfahrten von Venedig

Das Tauchen an den Wracks vor Jesolo und im Golf von Venedig ist ein Erlebnis, das weit über die einfache Unterwasserbeobachtung hinausgeht; es ist eine Reise zwischen Geschichte, Geheimnis und einer kraftvollen Natur, die sich ihre Räume zurückerobert.

Das macht diese Tauchgänge so faszinierend:

Zeitkapseln im Schlamm und Sand

Diese Schiffsrümpfe sind nicht einfach nur altes Eisen. Die Quintino Sella oder die SS88 sind Fragmente der Kriegs- und Zivilgeschichte, die in einer Umgebung ruhen, die sie beinahe eifersüchtig bewahrt.

In das „Grün“ der Adria hinabzutauchen und allmählich die Silhouette eines Torpedobootes oder die Überreste einer verlorenen Ladung erscheinen zu sehen, vermittelt das Gefühl, ein Archäologe der Stille zu sein.

Jeder Riss im Blech erzählt eine Geschichte von Stürmen oder Schlachten.

Oasen des Lebens in der Wüste

Der Meeresboden der Nördlichen Adria ist überwiegend sandig, eine gleichförmige Fläche, die Wracks wie die Vila oder die Vurmac zu echten „Inseln des Lebens“ macht.

Sobald man sich der Struktur nähert, explodiert die Biodiversität:

Die Wächter

Große Meeraale und majestätische Hummer, die Rohre und Bleche zu ihrer Burg gemacht haben.

Silberne Wolken

Dichte Schwärme von Mönchsfischen und Gruppen von Umberfischen, die zwischen den Strukturen tanzen, verschwinden und zwischen den Öffnungen des Wracks wieder auftauchen.

Unerwartete Farben

Die Eisenstrukturen sind vollständig von Schwämmen, Hohltieren und Anemonen bedeckt, die unter dem Licht der Lampe leuchtende Rot- und Orangetöne offenbaren, die man hier niemals erwarten würde.

Die „Schwebende“ Atmosphäre

Die Adria schenkt oft eine traumhafte Atmosphäre. Das Licht, das durch das im Vergleich zu den Tropen weniger klare Wasser dringt, erzeugt ein Spiel aus Schatten und Hell-Dunkel-Kontrasten, das die Strukturen der Wracks gleichzeitig monumental und geisterhaft wirken lässt.

Es gibt nicht das blendende Glitzern eines Korallenriffs, sondern ein Gefühl gedämpfter Entdeckung, bei dem jedes Detail — eine Poller, ein Motorteil oder altes Geschirr aus der Ladung — plötzlich aus dem Nichts erscheint.

Der Reiz des Unbekannten — Verlorene Ladungen

Die sogenannten „verlorenen Ladungen“ unbekannter Schiffe zu erkunden, berührt die tiefsten Saiten eines Tauchers.

Es ist die reine Neugier, herauszufinden, was sie transportierten, wem diese Schiffe gehörten, die das Meer beschlossen hat festzuhalten.

Es ist ein Erkundungstauchgang, bei dem das Auge zwischen den Trümmern suchen muss, um vertraute Formen zu erkennen, die von der Zeit verwandelt wurden.

Kurz gesagt: Hier zu tauchen bedeutet, die Herausforderung eines Meeres anzunehmen, das sich nicht sofort preisgibt, aber jene belohnt, die geduldig zu schauen wissen, und einen der intimsten und authentischsten Tauchgänge des gesamten Mittelmeers bietet.